«Scho wieder Sunntig» – die Erfolgskomödie kehrt zurück

Premiere und Tournéestart ist am 10. November 2011 in Hombrechtikon.
Genaue Tourdaten und Ticketbestellung – hier klicken.
Bitte auf der angegebenen Seite rechts im Browser nach unten scrollen um alle Termine zu sehen. Die Tournée dauert bis Mitte April 2012.

Jürg Schneider und Vincenzo Biagi, Schauspieler

Jörg Schneider, Vincenzo Biagi und Ensemble

Scho wieder Sunntig

Komödie von Bob Larbey (A MONTH OF SUNDAYS)
Dialektbearbeitung: Jörg Schneider

Eine durch und durch heitere Komödie über ein durch und durch ernstes Thema. Ein herrliches Stück voller liebenswürdiger Heiterkeit und Humor. Ein Stück aber auch mit sarkastischem Witz und bösen, schrägen Pointen. Muntere Dialoge zum Lächeln und Lachen und Szenen, die anrühren und nachdenklich stimmen.

Bob Larbeys Komödie hat schon in vielen Inszenierungen ein begeisterendes jüngeres und älteres Publikum gefunden. Die Inszenierung in Schneiders Dialektfassung wird uns das Stück noch näher bringen. Gar mancher Theaterbesucher wird mit Schmunzeln feststellen, dass man das Thema aus nächster Nähe kennt. Schön, wenn man bei aller Ernsthaftigkeit auch einmal darüber lachen darf.

Konrad Stämpfli lebt seit einiger Zeit im Altersheim. Geistig noch überaus rüstig, spielt sein Körper nicht mehr mit. Stämpfli hadert mit seinem Schicksal, schimpft über das Heim, flirtet mit der jungen Kranken- schwester Melanie und legt sich mit Frau Marthaler, der Putzfrau an. Ein schwieriger Gast, der das Haus auf Trab hält.

Ganz anders sein Freund Arthur Brunner. Körperlich noch durchaus fit, hat er geistig schon ziemlich abgebaut. Auch er leidet unter seinem Dasein im Altersheim. Und so beschliessen die beiden, ein Fluchtkomitee zu gründen, um eines Tages ihrem Asyl zu entkommen.

Jeden Sonntag bekommt Stämpfli Besuch von seiner Tochter und dem Schwiegersohn. Und jeden Sonntag, wird dem Grosspapa erklärt, dass dies eine anstrengende, weite Reise ist, so dass der Besuch deshalb nur sehr kurz ausfallen kann. Verständlich, dass diese Pflichtbesuche dem alten Herrn eine eher getrübte Freude sind.

Umsomehr freut er sich auf die neue Woche. Er wird bei seinem Sonnenschein, Schwester Melanie, wieder den Casanova spielen, die gute Frau Marthaler nerven und mit Freund Arthur über die alters-bedingten Beschwerden diskutieren. Die beiden älteren Herren registrieren minutiös ihren physischen und psychischen Zerfall, aber klein beigeben, nein, das werden sie nicht!

Und dann… dann ist es schon wieder Sonntag.

Es spielen beliebte Darsteller wie Vincenzo Biagi, Beat Gärtner, Elisabeth Graf, Anne-Marie Kuster, Sarah Schaefer und Jörg Schneider. Regie führte René Scheibli. Das Bühnenbild wurde von Werner Denzler gestaltet.

 

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Über Jörg Schneider

Jörg Schneider (* 7. Februar 1935 in Zürich) ist ein Schweizer Schauspieler. Vor seiner Schauspielkarriere absolvierte Schneider das Lehrerseminar und arbeitete zunächst als kaufmännischer Angestellter. Anschliessend liess er sich an einer Schauspielschule ausbilden. Seit 1958 ist er hauptberuflich Schauspieler. Seine Karriere begann mit dem Auftritt in einer Fernsehfassung von Pünktchen und Anton. Ab 1963 war Schneider gemeinsam mit Vico Torriani in Schlagerparaden zu sehen. Von 1974 bis 1979 spielte er in Livekrimis von SF DRS einen Detektiv. Anschliessend konzentrierte er sich auf das Bühnenschaffen am Theater, wo er sich noch 70-jährig in Dure bi rot (2005) dem Publikum präsentierte. Zudem spielte er ab 1984 die Hauptrolle Koni Frei in der Fernsehserie Motel. Nach 2004 war Schneider nach einer über zehnjährigen Pause wieder in einer Sendung des Schweizer Fernsehens zu sehen: In der Soap Lüthi und Blanc spielte er den Buchhalter Oskar Wehrli. 2007 spielte er im Film Ameisenweg. Im Jahre 2008 spielte er im Kinofilm Happy New Year von Christoph Schaub Herbert, der sich in der Silvesternacht auf eine nächtliche Odyssee begibt. Zusammen mit Ines Torelli und Paul Bühlmann spielte er zum Beispiel in Bibi Balù und schrieb von 1967 bis 1976 41 Hörspielfassungen von Kasperlis Abenteuer und schuf damit einen Klassiker des vertonten Schweizer Kindermärchens. Diese Schweizerdeutsch gesprochenen Märchen verkauften sich bisher gegen drei Millionen Mal. Mit Paul Bühlmann vertonte er auch Geschichten von Meister Eder und sein Pumuckl. 1981 spielte Schneider neben Ruedi Walter die Rolle des Wladimir in Urs Widmers Dialektfassung Warte uf de Godot. 2004/05 spielte er Pseudolus im Musical Toll trieben es die alten Römer von Stephen Sondheim.

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